Konfliktmanagement – ein wichtiger Erfolgsfaktor

Unternehmen benötigen im gegenwärtigen Jahrzehnt der Krisen verursacht durch
gleichzeitig auftretenden Klimawandel, der Corona-Pandemie und den wirtschaftlichen
Turbulenzen des Krieges in der Ukraine resiliente (Widerstandsfähigkeit), leistungsfähige
und kreative Mitarbeiter.

Synergetisches Konfliktmanagent schafft hierzu die erforderlichen mentalen und
psychologischen Vorraussetzungen.

Konflikte sind in Unternehmen, wo viele Menschen mit unterschiedlichen
Interessen und Bedürfnissen dauerhaft zusammenarbeiten, unvermeidlich.
Je nach ihrer Behandlung können sie nützlich oder schädlich sein.

Chancen von Konflikten nutzen, Risiken vermeiden!

Nicht rechtzeitig erkannte oder gar unterdrückte Konflikte eskalieren
und besitzen deshalb ein großes Zerstörungspotential, weil sie wegen
der Störung zwischenmenschlicher Beziehungen das Betriebsklima
verschlechtern, bisher funktionierende Betriebsabläufe hemmen, die
Arbeitsproduktivität herabsetzen und dadurch für das Unternehmen hohe,
jedoch vielfach vermeidbare Kosten verursachen.

Auf der anderen Seite bieten sie Unternehmen erhebliche Chancen. Konflikte
zeigen notwendige Veränderungen an und ermöglichen wegen ihrer energeti-
sierenden und motivierenden Wirkung neue kreative Problemlösungen, die das
Unternehmen voranbringen und wettbewerbsfähiger machen. Gelungene kons-
truktive Konfliktlösungen stärken zudem den kollegialen Zusammenhalt und
verbessern das Betriebsklima.

Deshalb gehört es zu den Kernaufgaben der Unternehmensführung, ein konflikt-
offenes Umfeld zu schaffen, gezielt das positive Potential auftretender Konflikte
durch ihre ruhige und sachliche Behandlung zu nutzen und dadurch ihre Eska-
lation zu vermeiden. Das wirkungsvollste Instrument dazu ist synergetisches Konflikt-
management.
Neben der konstruktiven Konfliktbearbeitung/-lösung gehört dazu auch
die Prävention dysfunktionaler schädlicher Konflikte durch eine kooperative Personalführung.

Struktur des synergetischen Konfliktmanagements

Synergetisches Konfliktmanagement besteht in der Entwicklung einer offenen
Konfliktkultur mit der Infrastruktur eines maßgeschneiderten Konfliktmana-
gementsystems
im Unternehmen.

Die neu entstehende Konfliktkultur, die auf dem Grundsatz der Selbstverantwortung
der Konfliktbeteiligten für eine konstruktive tragfähige Konfliktlösung gründet, muss
im betrieblichen Alltag von allen im Unternehmen tätigen Menschen auch gelebt werden.
Ein solch konfliktoffenes Verhalten bedingt stets eine positive Grundeinstellung zu Konflikten,
die in dazu passenden Unternehmensleitlinien und Führungsgrundsätzen zu konkretisieren ist.

Stärkung der Performance von Unternehmen

Ihr Unternehmen profitiert in dreifacher Weise von der Installierung eines betriebsinternen
Konfliktmanagementsystems (IKMS) und der Entwicklung einer offenen Konfliktkultur:

 

  1. Kurzfristig nach Einführung des IKMS lassen sich bereits im zweiten Jahr
    nach dem Start des Projekts die unproduktive Arbeitszeit der durch den
    Konflikt belasteten Personen und die damit entstandenen Konfliktkosten
    dauerhaft um mindestens ein Viertel reduzieren. Das bedeutet je nach
    Beschäftigtenzahl eine jährliche Kostenersparnis im mittleren fünfstelligen
    bis in den unteren sechsstelligen Bereich.
  2. Mittelfristig etwa nach zwei Jahren führt die gewachsene offene Konflikt-
    kultur zu einer deutlichen Verbesserung des Betriebsklimas, was sich in
    einer stärkeren Motivation der Mitarbeiter und deren höheren Arbeitspro-
    duktivität niederschlägt. Das wiederum bewirkt zusätzlich dauerhaft eine
    erhebliche Steigerung der Rentabilität Ihres Unternehmens.
  3. Verbesserte Arbeitsbedingungen erhöhen Ihre Attraktivität als Arbeitgeber.
    Ihnen gelingt es dadurch besser, Ihre Stammbelegschaft zu halten, Die
    Stärkung dieser Bindungswirkung stellt bei dem ständig zunehmenden
    Fachkräftemangel eine immer wichtigere Schlüsselgröße für die Erfolgs-
    chancen von Unternehmen dar.

Kosten für die Einführung des synergetischen
Konfliktmanagementsystems

Projektkosten sind:

  • extern das Honorar für die Fachberatung sowie die Seminargebühren
    für die Schulungsmaßnahmen;
  • intern die Arbeitszeit der mit dem Projekt befassten Personen.
  • Sie bewegen sich im besonders betreungsintensiven Betreuungsjahr je
    nach Beschäftigtenzahl im unteren bis zum mittleren fünfstelligen Bereich.
    Damit sind sie deutlich geringer als die Summe der reduzierten Konfliktkosten
    (vgl. o. 1), ohne dass in diese Vergleichsrechnung die positiven Wirkungen der
    Renditezuwächse (vgl. o. 2) eingegangen sind. Dieser Vorteil nimmt zudem in
    den Folgejahren für die fortlaufende Betreuung erheblich zu , weil sich dann die
    Projektkosten wegen des nahezu völligen Wegfalls des Schulungsaufwands
    mindestens halbieren. Im übrigen erhalten mittelständische Unternehmen bis
    250 AN zumindest einen erheblichen Teil der Beratungskosten im Rahmen der
    staatlichen Mittelstandsförderung als Zuschuss erstattet.

Die systematische Anwendung des systemischen Konfliktmanagements schafft
demnach sowohl für das betreute Unternehmen als auch den Berater eine
beidseitige win-win-position. Profitieren auch Sie mit Ihrem Unternehmen
von den erheblichen Kostenvorteilen und dem großen Entwicklungspotential
dieses Management-Tools.